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von Swisscrow GmbH
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Meta: Vorsicht vor Fake "Business Account Center"

Derzeit beobachten wir vermehrt bei Instagram-Seiten und Facebook-Seiten, dass über eine perfide Betrugsmasche versucht wird, entweder Schadsoftware zu verbreiten oder aber an die Seitenzugänge zu gelangen. Betreiber*innen von Seiten und Accounts auf Facebook oder Instagram sind daher zu erhöhter Vorsicht angehalten. Wie die Betrugsmasche funktioniert und wie Sie sich dagegen schützen können.

Suchergebnis nach dem Business Account Center
Oben die mutmasslichen Fake-Business-Center, ganz unten das richtige Meta for Business

Über den Messenger-Dienst in der Meta Business Suite vieler Seitenbetreibenden gehen täglich Botschaften ein, die z.B. so klingen: "Wir senden Ihnen diese wichtige Mitteilung, dass Ihr Konto gegen unsere Community-Standards verstoßen hat. Daher wird Ihr Konto gesperrt. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, wenn Sie der Meinung sind, dass hier ein Missverständnis vorliegt." Einmal geklickt, läuft man Gefahr, sich Schadsoftware einzufangen - eine ernsthafte Bedrohung für Ihr Gerät aber auch die betriebliche Infrastruktur. Besonders perfide sind die Anschreiben von einem angeblichen "Business Account Center", das sich als Support von Meta Business ausgibt. Im vorliegenden Fall erklärt das "Business Account Center", dass wiederholte Verstösse gegen das Urheberrecht vorliegen würden. Da dem natürlich nicht sein kann, ist man schnell dazu verleitet, auf den mitgesendeten Link zu klicken - doch halten Sie ein!

Keine suspekten Links von unbekannten Quellen im Messenger öffnen

Wer einmal den Link - auch nur aus Versehen - angeklickt hat, öffnet Hackern Tür und Tor. Überlegen Sie also bei jedem Klick im Messenger gut, ob Sie diesen wagen sollten und schulen Sie Ihre Mitarbeitenden eindringlich. Meta schreibt: "Wenn du eine verdächtige E-Mail oder Nachricht erhältst, die angeblich von Meta stammt, klicke keinesfalls auf Links oder Anhänge." Nachrichten, die von Meta gesendet werden, kämen laut Meta-Hilfebereich nur von @mail.instagram.com oder @facebookmail.com. Aber auch hier ist es ratsam, keine Links in E-Mails zu öffnen, da der "echte" Absender maskiert werden kann.

Unsere Tipps, wie Sie sich vor Betrugsmaschen schützen können

  1. Öffnen Sie niemals Links in E-Mails oder Messenger-Nachrichten, deren Absender Sie nicht kennen.
  2. Sie erhalten wichtige Meldungen zu möglichen Kontensperren oder Urheberrechtsverletzungen in Ihrer Meta Business Suite angezeigt. Öffnen und bearbeiten Sie entsprechende Tasks ausschliesslich dort.
  3. Sichern Sie Ihren Meta-Zugang mit einem Passkey oder einer Zwei-Faktor-Authentifizierung ab.

So identifizieren Sie betrügerische Machenschaften

  • Weder Meta, Instagram noch Facebook, versenden wichtigen Nachrichten zu Ihrem Account über den Messenger.
  • Links in den Nachrichten führen nicht auf offizielle Webseiten von Meta - sehen Sie sich die URL und deren Schreibweise genau an.
  • Bei einer Suche nach den entsprechenden Accounts entpuppen sich diese oft als von Facebook billig abgekupferte Seiten oder enthalten seltsame Inhalte. In unserem Fall gibt sich das Fake-"Business Account Center" einmal als Lebensmittelgeschäft aber auch als Inneneinrichter aus.

Unser Tipp: Schulen Sie Ihr Personal, dass solche und ähnliche Nachrichten umgehend als Spam markiert werden. Auf diese Weise kann Facebook rascher auf die entsprechenden Accounts aufmerksam werden und diese deaktivieren. Falls Sie sich über die Echtheit einer entsprechenden Meldung trotzdem im Unklaren sind, loggen Sie sich in der Meta Business Suite ein, indem Sie die URL direkt in Ihrem Browser eingeben (business.facebook.com). Folgen Sie keinesfalls irgendwelchen Links, die Sie per E-Mail oder Nachricht erhalten. Wichtige Nachrichten erscheinen in der Regel in Ihrem Dashboard. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall den Support von Meta über Ihre Meta Business Suite oder Ihren Facebook-Account.

Mehr Informationen zu Phishing-Versuchen erhalten Sie direkt von Meta auf www.meta.com.

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